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Die Gerhard Thumm-Stiftung veranstaltet einen Essaywettbewerb in Zusammenarbeit mit der Philosophiezeitschrift Narthex. Heft für radikales Denken, herausgegeben von der Halkyonischen Assoziation für radikale Philosophie (HARP), um ihrem Stiftungszweck – der Förderung von Philosophie, Kritik und Literatur – gerecht zu werden.

 

Mit dem regelmäßig stattfindenden Essaywettbewerb verfolgt die Thumm-Stiftung das Ziel, den Essay als Form (wie die Form des Essays) in seiner radikalen Unabhängigkeit und ruhelosen Bewegtheit des Geistes, Schonungslosigkeit und Ketzerei gegen alles was Ideologie und Macht ist oder sich dieser und der Bequemlichkeit im Denken unterwirft, zu fördern und zu positionieren.

Die gegenwärtige Epoche der Restauration, die gleichsam eine der Verwirrung und Gegenaufklärung ist, bietet nicht nur die hinreichenden Bedingungen für die Renaissance des Essays als dem Element der Aufklärung schlechthin, sondern macht diesen schlichtweg notwendig.

 

Die Thumm-Stiftung will Essays belohnen, die keine Konzessionen machen, Essays in denen sich das Denken zu seiner ihm eigenen Freiheit aufschwingt, Essays, die der Flamme der Tradition, nicht deren Asche verpflichtet sind; also Essays, die für Freiheit und Gerechtigkeit brennen, die die Brüderlichkeit zwar zum Ziel haben, deshalb jedoch nicht die Unterwürfigkeit zum Prinzip erheben.

 

Mit der Förderung der Essayistik verbindet die Thumm-Stiftung eine Verpflichtung gegenüber der Tradition, vor allem aber der Zukunft Europas.

 

 

Um zum Text der Ausschreibung des Eos-Preises für philosophische Essayistik mitsamt den Modalitäten des Essay-wettbewerbs auf der Seite unseres Kooperationspartners zu gelangen, klicken Sie bitte auf die erste Preisfrage selbst:

 

„Gibt es personale Authentizität – und wenn ja, ist sie erstrebenswert?“